Angaben zum Kursanbieter

Internationale Kunstakademie Heimbach/Eifel

Leitung:
Prof. Dr. F. G. Zehnder

50 renommierte Dozentinnen und Dozenten aus 13 Nationen vermitteln in den hellen modernen Ateliers der Burg Hengebach und des Hauses zum Burghof Techniken und Kunstprozesse.

Es werden professionell Malerei, Skulptur, Keramik, Zeichnung, Druckgrafik, Foto, Film, Video und Performance unterrichtet. Alle Räume sind barrierefrei erreichbar.

Vermittlung und selbständiges Schaffen gehen hier immer Hand in Hand. Sie werden in kleinen Gruppen von Dozentinnen und Dozenten betreut, die als Künstler auch international sehr erfolgreich sind. Sie werden Ihnen in allen Gattungen neben den Techniken und den künstlerisch-ästhetischen Aspekten die Form- und Farbprozesse vermitteln sowie bei der Entwicklung einer ganz persönlichen Formensprache behilflich sein.

Vorkenntnisse sind keine Bedingung, Einsteiger und Fortgeschrittene sind gleichermaßen willkommen. Sie erhalten ein Zertifikat.

Kontakt

Hengebachstraße 48, 52396 Heimbach
Tel: +49 (0)2446 809700
Ansprechpartner: Annika Falthof
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DozentIn

Anja Ehrenberg

Frau Anja Ehrenberg

Das Art Journal gehört als eigenständiger Werkkomplex, neben monochromer Zeichnung, farb- und kontraststarker Malerei und Illustration zur künstlerischen Arbeit von Anja Ehrenberg. In ihm entstehen als Mixed Media Tagebuch intuitiv gearbeitete Seiten, die zum einen Arbeiten auf Papier oder Leinwand ausserhalb des Buches vorbereiten, zum anderen auch in sich abgeschlossene Bildwelten sind. In der Linearität der Buchform bildet sich dabei die persönliche und künstlerische Entwicklung ab und dokumentiert auf einzigartige Weise den kreativen Prozess. Die Art Journale „wachsen“ zum Teil über lange Zeiträume und werden zu eigenen, objekthaften Buchkunstwerken, die unter anderem auf der Künstlerbuchmesse artbook Berlin präsentiert werden.


Annette Besgen

Frau Annette Besgen

Annette Besgen hat mit großer Konsequenz eine überzeugend au-tonome Handschrift entwickelt, die zugleich der Wirklichkeit und dem Bild ver¬pflichtet ist. Ihre kreative Arbeit setzt mit dem Finden, Erkennen und foto¬grafischen Fixieren formal auffallender Realien ein, die sie im Bildprozess reduziert, neu ordnet, segmentiert oder multipliziert. Ihre Werke arbeiten mit dem Volumen, mit der Wir-kung von Licht und Schatten sowie mit der Spiegelung der Welt. – In diesen Mappenkursen vermittelt sie nicht ihre Handschrift, son-dern lässt ihre Erfahrung in die Optimierung von Mappen einfließen.


Antonio Nunez

Herr Antonio Nunez

Antonio Nuñez bewegt sich in zahlreichen autonomen Stilphasen zwischen Realismus und Abstraktion, seine Bildsprache und Formenwelt sind stets unabhängig und unverwechselbar. Mitunter tragen eine beunruhi-gende Stille oder heftige Bewegungen den Charakter und die Aussage des Bil-des. Seine Kunst setzt sich mit der realen Welt auseinander, sie berührt Magi-sches ebenso wie Vorgestelltes, sie vermag Muster in Bewegung zu set-zen und scheinbare Bewegungen von Figuren anzuhalten, sie arbeitet mit Illusion und Präzision. Das alles vollzieht sich ebenso gut in Schwarz-Weiß wie in starker oder gedämpfter Farbigkeit. Seine Kunst ist ruhig und zugleich frisch, sie ist
rätselhaft und vermittelt sich dennoch direkt. - Durch seine reiche Erfahrung in der praktischen künstlerischen Arbeit mit Menschen kann An-tonio Nuñez Begeisterung und Praxis der Malerei unkompliziert und direkt vermitteln.


Axel Fabry

Herr Axel Fabry

Axel Fabry studierte 1977-1985 an der Kunstakademie Düsseldorf, Abt. Münster bei Prof. Timm Ulrichs, ab 1980 freie Kunst in Düsseldorf bei Daniel Hees und Prof. Eggenschwiler, dessen Meisterschüler er war. 1983-85 war er dort Tutor für Lithografie. Zahlreiche Ausstellungen und Beteiligungen im In- und Ausland seit 1986 und seine Publikationen/Katalogbeteiligungen/Editionen haben ihn als Spezialisten für die Kunst der Lithografie bekannt gemacht. Seit 1992 ist er Herausgeber der vierteljährlichen Edition EINS von HUNDERT (Lithografie und andere Drucktechniken). – Der Künstler, der auch für nationale und internationale Künstlerkolleginnen und -kollegen druckt, ist ein Fachmann für diese druckgrafische Technik. Er wird Sie vom Entwurf bis zum fertigen Blatt bei den Arbeitsprozessen ganz praktisch begleiten und vor allem die Grundlagen wie Feinheiten der Litho-Technik auf der „Krause“-Presse im Atelier vermitteln. Sie werden sich über Ihre gelungenen Lithografien wundern. - Mit diesem Kurs wird unterstrichen, dass die Lithografie neben dem Holzschnitt, der Radierung, dem Materialdruck und dem künstlerischen Tiefdruck in das Angebot der Kunstakademie gehört.


Beatrix von Bock

Frau Beatrix von Bock

Beatrix von Bock lehrt im Bereich der konzeptuellen Kunst die zweidimensionalen Gattungen. Sie hat das einfache Verfahren des Druckens ohne Presse und ohne die bekannten Druckstöcke Linol, Holz und Metall für sich weiterentwickelt und vermittelt es mit Begeisterung. Durch die Mischung von Materialien und Techniken entstehen verblüffende Ergebnisse. Die Bildfi ndung hat einen spielerischen Akzent, der Entstehungsprozess – von der Frottage bis zur Collage – bietet immer wieder Änderungsmöglichkeiten. Eine im vielschichtigen Ergebnis anspruchsvolle, aber gut zu erlernende Kunsttechnik.


Bernd Nörig

Herr Bernd Nörig

Bernd Nörig vertritt einen klaren und unprätentiösen fotografi schen Stil. Seit seiner Studienzeit hat er sich in besonderem Maße auch der Porträtfotografie gewidmet. Er versteht es meisterhaft, die jeweilige Persönlichkeit u. a. durch Ambiente, Position, Inszenierung und Lichtführung individuell zu betonen. Das Erarbeiten von fotografi schen Sequenzen zu bestimmten Themen charakterisiert das weite Spektrum seiner Arbeit. „In der Portraitfotografi e ist die Interaktion mit dem Menschen vor der Kamera ein wesentlicher Bestandteil des Prozesses. Die Technik ist dabei Mittel zum Zweck und sollte in den Hintergrund treten.“


Catharina de Rijke

Frau Catharina de Rijke

“Im OEuvre der niederländischen Künstlerin Catharina de Rijke spielt das Thema Landschaft eine wesentliche Rolle. Landschaft soll in ihrer Malerei aber nicht verstanden werden als Abbild konkreter natürlicher Ge-gebenheiten oder Wiedergabe geologischer Formationen, sondern als überge-ordnete poetische Instanz, die stets im Bezug zum Menschen steht. Auch der menschliche Körper kann so gesehen eine Landschaft sein. Und umgekehrt kann die Landschaft auch ein Körper sein. Hier schwingt eine spiri-tuelle Auffassung der Erde als „Mutter Erde“ mit, im Sinne einer Ganzheit aus Natur und Lebewesen. Es gibt immer auch ein Fünkchen Hoffnung und Trost. Im Rauschen des Meeres, in den wolkigen Weiten des Himmels, in der „nahen Ferne“ der Natur – und in den komponierten Landschaften von Catharina de Rijke…“ (Kunsthistorikerin M.A., Dr. Romana Breuer, - Kuratorin Museum für Angewandte Kunst - Köln). Die Kunslerin wird Siemitnehmen zur sinnlichen Erfahrung der Landschaft und Sie bei der authentischen Umsetzung in ein Bild begleiten.


Dieter Otten

Herr Dieter Otten

Die autonome Handschrift Ottens verleiht jedem seiner Werke eine themenbezogene, starke Ausdruckskraft. Farbwirkung, Bildästhetik und Komposition lassen jedes Bild zu einem einprägsamen Blickfang werden. Mit seinen fotografi schen Portraits und Collagen erfasst Otten den individuellen Charakter des Menschen und macht Gedanken, Wünsche und Emotionen sichtbar. Seine Kurse öffnen den Zugang zu Ihren eigenen, inneren Bildern und vermitteln die technischen Möglichkeiten, diese gekonnt ins Bild zu setzen.


Dieter Laue

Herr Dieter Laue

Die hier vorgestellte Maltechnik basiert auf der Wechselwirkung von Farbe und Wasser. Das Fließen wird durch den Zusatz von Füllstoff-Pigmenten zu Strömungsmustern. Planbare und gestalterisch einsetzbare Textu-ren eignen sich aber nicht nur für abstrakte Malerei. Gerade das Gegenständ-liche wird durch die Einwirkungen des Wasserfl usses auf poetische Weise verfremdet ohne dabei ungegenständlich zu werden. Die Inhalte bleiben, aber die Stimmung und der Klang der Malerei erweitern sich ins Geheimnisvolle und Poetische. Diese Verfahren werden auf der Basis des individuellen Stils der Teilnehmer angewendet. Die eigene, gewohnte Handschrift dem Wasserfl uss zu übergeben, das kann eine aufregende Erfahrung sein. Die eigene Malkultur durch Experimente zu verdichten, wird der individuellen Kreativität nachhaltige Impulse schenken. – Dieter Laue ist sehr erfahren in der Vermittlung.


Doris Maile

Frau Doris Maile

Die Künstlerin hat eine sehr eigenwillige Formen- und Material-sprache entwickelt. Ihre Bilder leben von reichen Oberfl ächen, interessanten Motiv-kombinationen, Vielfalt im Duktus sowie vom Spiel der verwendeten Materialien (u. a. Sand, Steinmehl, Strukturpasten, Papieren) und Strukturen. Die Begegnung von Realistischem und Abstraktem, Überlappungen von Bildteilen, dynamisierende Versatzstücke und Bruchlinien verbinden sich über die Collagetechnik und die Malerei zu Werken von geheimnisvoller Tiefe. Das große gestalterische Potenzial der verschiedenen Techniken wird die er-fahrene Künstlerin, studierte Kunsterzieherin und ehemalige Ausstatterin für Film und Fernsehen, kompetent und erlebnisreich vermitteln.


Ellen Kobe

Frau Ellen Kobe

Ellen Kobe studierte an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, erhielt danach ein DAAD-Stipendium für Frankreich, später das Serpentara-Stipendium der Akademie der Künste Berlin und war 2019 die erste Stipendiatin der F. Victor Rolff Stiftung auf Burg Gladbach. Ihr Fokus liegt auf Interventionen im öffentlichen Raum, Performances zum Betriebssystem Kunst und zur Kultur des Abwesenden. Sie kuratierte Ausstellungsprojekte zeitgenössischer Kunst an historischen Orten wie „Neue Kunst in den Neuen Kammern“ in Potsdam Sanssouci (2008), „hochZeiten“ auf Schloss Belvedere in Potsdam Pfingstberg (2013), „La camera degli ospiti“ im Castello Colonna, Olevano Romano/Italien (2015), „Die Gästezimmer“ im Oderbruch Museum Altranft (2017).


Elmar Valter

Herr Elmar Valter

Elmar Valter, Jahrgang 1968, Diplomdesigner und freischaffender Künstler seit 2000 beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit den Möglichkeiten von Licht und Schatten in all seinen Facetten. Seine langjährigen Erfahrungen als Licht- und Fotokünstler, sowie diverse Projekte im Bereich Schattentheater bilden ein solides Fundament, um wertvolle Erkenntnisse und Fertigkeiten in diesem Metier zu vermitteln. Tauchen Sie ein in eine spannende Welt des Lichts, werden Sie „Erleuchttet “.Aus Materialien wie Papier, Glas, Folien, Spiegeln, Fundstücken etc. entstehen mit Hilfe von Taschenlampen, LEDs und anderen Lichtquellen individuelle Lichtobjekte und –Skulpturen.Dabei können sich Lampenobjekte entwickeln, aber auch Installationen, „Bilder aus Licht“ oder bewegte Projektionen. Von den einfachsten Grundlagen bis hin zu komplexen Beleuchtungssystemen werden diverse Möglichkeiten der Gestaltung mit Licht vermittelt; im spielerischen Experiment entstehen individuelle Ideen, die dann konkretisiert und variiert werden.


Gabriele Hähle

Frau Gabriele Hähle

Auch wenn man beim Begriff „Vergoldung“ eher an ältere Kunstwerke denkt, ist diese ganz besondere Technik in der modernen und zeitgenössischen Kunst keineswegs in Vergessenheit geraten. Von Möbeln des Jugendstils über Werke der Konstruktivisten bis zu Louise Nevelsons Schreinen oder Bruce Naumans verrätselten Objekten reichen die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten von Gold und Vergoldung. Auch Künstler wie Hundertwasser und Yves Klein verwendeten Gold in und an ihren Objekten. Ob ikonenartige Würde oder farbästhetische Wirkung beabsichtigt sind, ob es sich um vergoldete Skulpturen oder um Akzente in Bildern handelt, stets wird das für Unendlichkeit, Schönheit, Magisches oder Göttliches stehende Material zu einer inhaltlichen wie formalen Besonderheit. Die Dozentin wird ihre reichen Praxiskenntnisse an professionelle Künstler und ambitionierte Laien höchst kompetent und verständlich weitergeben.


Gerlinde Geschwendtner

Frau Gerlinde Geschwendtner

Inspiration und subjektive Wahrnehmung von Naturformen werden in diesen Seminaren thematisiert und in individuelle Bildbedeutung gebracht. Mit verändertem, gebrochenenm Blickwinkel soll das Bild neue persönliche Schwerpunkte, Abstraktionen und Reduktionen sichtbar machen, um so dem Betrachter unerwartete Standpunkte visuell zu übermitteln. Dem Kursteilnehmer soll die Faszination für das Hier und Jetzt durch ei-ne direkte Bildgestaltung übermittelt werden. Dadurch werden die subjektiv empfundenen Vorgaben expressiv und bildstark gestaltet. Bei der Vermittlung der Lerninhalte sind Aktmodelle wichtiger Bestandteil. Im gestalterischen Tun mit Farben und Formen soll der Künstler auf sein persönliches Empfinden und Erkennen der Welt reagieren und seine individuelle Botschaft verwirklichen.


Gudrun Wirsieg

Frau Gudrun Wirsieg

Gudrun Wirsieg ist durch viele anspruchsvolle Buchgestaltungen, Bilder und Entwürfe bekannt geworden. Ihre Handschrift ist unverwechselbar, da gibt es witzige und auch nachdenklich stimmende Arbeiten. Die Illustrationen, Karten und Bilder sind voll von Einfällen; mit hintergründigem Schmunzeln und direkten Aussagen sprechen sie die Betrachter an. Mitunter karikierend, manchmal märchenhaft, immer aber reich erzählend, verleiten die Bilder zu schnellen Gedanken ebenso wie zu ergiebiger Betrachtung. Das Seminar führt zum intensiven Arbeiten an einem Text, ob Gedicht oder Spruch, ob Kurzgeschichte oder Persönliches. Es geht um Bebilderung und Anschaulichkeit, um unterschiedlichen Mitteleinsatz und persönlichen Ausdruck. Es wird malerisch, zeichnerisch und auch experimentell mit verschiedenen Materialien und Strukturen, eben in jeder Weise kreativ vorgegangen. Die Künstlerin verfügt als Dozentin über eine reiche Erfahrung und wird ein strukturiertes Lehrkonzept mit den individuellen Gestaltungsabsichten verknüpfen. Sie fasst das so zusammen: „Wir schöpfen aus Allem, was uns gefällt.“


Gustavo Dalinha

Herr Gustavo Dalinha

Gustavo Dalinha gehört zu jener Generation südamerikanischer Künstler, die bewusst über die Grenzen nationaler Kultur hinausschauen und sich globaler orientieren. Für ihn sind die Arbeit und das Experimentieren mit natürlichen Materialien wie handgeschöpftem Papier und Pigmenten eine Begegnung mit ursprünglichen Kräften und Inspirationen. So trägt das aus Baumrindenfasern gewonnene Papier Antaimoro, das das gleichnamige, vor 800 Jahren aus Arabien nach Madagaskar eingewanderte Volk mitbrachte, für den Künstler archaische wie moderne Züge, es regt seine spirituelle wie künstlerische Auseinandersetzung an. Seine farbigen und oft dreidimensional geprägten Arbeiten sind bewegend und kontemplativ zugleich, sie tragen Spuren behutsamen Vorgehens und temperamentvoller Farbsetzungen. Auch seine gegenstandslose Malerei mit Öl, Acryl, Tusche auf Papier oder Leinwand lebt aus der Spannung von Ruhe und Dynamik.


Guus Jooss

Herr Guus Jooss

Guus Jooss verfügt in der Bearbeitung über eine hohe Virtuosität. Ihm gelingen in diesem harten Material komplizierteste Formen. Besonders liebt er den italienischen weißen Marmor, aber auch farbige Steine aus anderen Ländern reizen ihn zu immer neuen Auseinandersetzungen. Aus dem intensiven Studium des Steins, seiner Struktur und Farbverläufe heraus ergeben sich spezielle Formprozesse, die in einem ständigen Dialog mit dem Material weitergeführt werden. Unter seiner Bearbeitung scheint der harte Werkstoff geschmeidig zu werden und jede Schwere zu verlieren. Seine souveräne Technik hat er mit stetem Experimentieren und dem Studium der großer Meister gewonnen. In den handwerklich-kunsttechnischen Arbeitsgängen stellt er sich jeder Herausforderung. Seine meist abstrakten Skulpturen sind elegant und wirken bewegt, sie gehen gerne von geometrischen Grundformen aus und erscheinen optisch leicht und grazil. Er respektiert den Charakter der Materialien. Das zu vermitteln, ist sein Ziel in den angebotenen Kursen.


Hans H. Helle

Herr Hans H. Helle

Der Kurs wendet sich an ambitionierte Personen aller Generationen, die mehr als nur abbildende Fotografi e betreiben möchten. Sie erfahren, wie man aus fast jedem Motiv ein besonderes individuelles Kunstwerk schaffen kann. Schwerpunkt des Kurses ist die kreative Bildgestaltung. Die Schulung des Auges, Dinge wahrzunehmen, die andere übersehen – neue Sichtweisen kennen zu lernen und die Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung sinnvoll und kreativ einzusetzen. Sie erfahren, was Ihre Kamera so alles kann, was Ihr Bildbearbeitungsprogramm bietet und wie Sie zu den gewünschten Ergebnissen kommen. In der Bildbearbeitung geht es zuerst um das Bildmanagement, dann zu Ausschnitt, Helligkeit/Kontrast, Gradation, Retusche und die Erweiterung von vorhandenen Kenntnissen.


Helmut Zirkelbach

Herr Helmut Zirkelbach

Die Farbradierung ist eine der spannendsten druckgrafi schen Künste. Diesem grafi schen Tiefdruckverfahren mit seinen außerordentlichen Möglichkeiten für kreative Bildprozesse widmet sich der Künstler seit 1991 in Einzelblättern und Zyklen. Seine Kunst hat ihn weitum bekannt gemacht, stellt er doch seit 1985 jährlich an vielen Orten im In- und Ausland aus und ist auf zahlreichen Kunstmessen vertreten. Werke befi nden sich in renommierten Sammlungen und Museen. Mit einer sehr eigenwilligen linearen und farbigen Formensprache - von der Gegenständlichkeit bis zur Abstraktion - fasziniert er die Betrachter. Er gilt als Virtuose in dieser Kunst und wird sie in seinen Kursen verständlich und begeisternd vermitteln. „Welche Spannung, wenn der erste Bogen nach dem Drucken sichtbar wird! Welch ästhetisches Vergnügen am samtigen Blauschwarz und Zinnoberrot, an präzisen Linien und starken Prägungen des Papiers…! Unglaublich!“


Henryk Kita

Herr Henryk Kita

Henryk Kita verfügt aufgrund seiner speziellen Ausbildung über besondere Fähigkeiten des kreativen Ausdrucks. Als Künstler und Kunstpädagoge geht er sehr systematisch vor und eröffnet unterschiedliche Möglichkeiten der Bildfindung und der Annäherung an einen eigenen Stil. Dazu zählen neben Farblehre, Perspektive und verschiedenen Techniken praktische Farbexperimente, Zufall- und Kontrollübungen beim Zeichnen, Zeichnen aus dem Gedächtnis, Selbst- und Gegenkorrektur sowie Zen. Es werden wechselseitig Elemente der Malerei und Zeichnung sowie Impulse aus Musik, Bewegung und Tanz in den Kunstprozess eingebunden.


Herb Schiffer

Herr Herb Schiffer

Herb Schiffers Handschrift ist unverwechselbar und verbindet sehr eigenwillige Themen mit ungewöhnlicher Farbigkeit. Seine Malerei ist von einer individuellen Ikonografi e und von Anregungen sowohl aus der italienischen Renaissance als auch durch südamerikanische Begegnungen geprägt. Die Auseinandersetzung mit antiker Mythologie hat zu stillen und zauberhaften Bildwelten geführt, in denen die Zeit angehalten scheint. Welt und Traum, Realität und Symbolik, Abbildung und Vision gehen sehr feinfühlige Verbindungen ein. Alle Gemälde befassen sich mit dem Menschen in scheinbar unerklärlichen Situationen. Sie haben realistische wie surreale Züge und berühren sich vor allem mit dem Magischen Realismus. Ihre stets ausgewogene Bildkomposition ist von großer poetischer Kraft, nimmt den Blick gefangen und den Betrachter zugleich mit in die Welt der Fantasie und ihrer
Entschlüsselung.


Ingo Porschien

Herr Ingo Porschien

Der Kurs beschäftigt sich mit den Grundlagen der Fotografi e und hinterfragt ihre Entwicklung. Wir werden in der näheren Umgebung fotografi eren, das Filmmaterial (schwarz-weiß) in der Dunkelkammer entwickeln und bis zum fertigen Abzug vergrößern lernen. Wir stellen uns die Frage, was Dokumentar- oder Straßenfotografi e vermittelt und warum es viele der bedeutendsten Fotografen abgelehnt haben, von Schwarz-Weiß auf Farbe zu wechseln. Der eine oder andere Text gibt uns Aufschluß, diese Fragen zu beantworten. In vielen Fällen lehnten es dieselben Fotografen, die sich auf Schwarz-Weiß festlegten, ab, eine hochwertige Kameraausrüstung einzusetzen. Somit reicht auch für die Kursteilnahme der einfachste analoge Fotoapparat samt Schwarz-Weiß-Filmmaterial (Ilford FP4 plus) vollkommen aus. Negative und fertiges Bildmaterial können gerne mitgebracht werden.


Jörgen Habedank

Herr Jörgen Habedank

Der Künstler ist Vollblutmaler und Farbliebhaber (www.farbige-kunst.de). Seine Kunst erreicht den Betrachter mit einem „menschlichen Maß“, mit spirituellem Hintergrund, ist aber zugleich sehr erdverbunden und weit offen für die inneren Bilder. Die vielfältige Farbigkeit, die Tiefe und die Leichtigkeit seiner Kunst berühren. Sein Credo: „Ich arbeite in der Kunst mit Freude aus der Tiefe und auf geistiger Höhe. Meine Kunst spricht mit menschlichen Worten, aber auch mit geistigen, höheren Taten. Meine Kunst enthält das Spielerisch-Leichte für Freude und Genuss, das Ernste für den Geist, das Warme und Atmende für die Seele.“ Jörgen Habedank studierte an der Staatl. Kunstakademie Münster (1983-85) und an der Freien Studienstätte Ottersberg (1985-89). Nach einer Tätigkeit als Kunst- und Werklehrer (1989-94) arbeitet er als freischaffender Künstler auf vielen Gebieten. Seit 1998 zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland sowie seit 1999 viele Projekte im Öffentlichen Raum und in Kirchen.


Jürgen Reiners

Herr Jürgen Reiners

Jürgen Reiners besitzt eine prägnante künstlerische Handschrift, deren Autonomie sowohl in seiner gegenständlichen als auch in der abstrahierenden Malerei besticht. Mit Begeisterung für die Farbe schafft er fein nuancierte Landschaftsaquarelle, die nicht das Abbild, sondern die Empfi ndung in den Vordergrund stellen. Für ihn sind Bauten, Strukturen und kubische Formen wichtige Bildelemente, die aber von der Kraft und der Zartheit der Farben in einen besonderen ästhetischen Zusammenklang eingebunden werden. Die weite Landschaft und Städte, das Auf und Ab der Konturen, die Stimmungen, die Atmosphäre und vor allem auch das Licht führen ihn zu stets neuen Bildlösungen. In den freien Formen strömen architektonisches Sehen und Spiel der Farben ineinander, sie schaffen eine Balance von Lebendigkeit und Ruhe. Jürgen Reiners versteht sich auf Perspektive, Zeichnung und Bildaufbau, die er - wie das Aquarell - verstehbar und anwendbar praktisch vermittelt.


Kai

Herr Kai "Semor" Niederhausen

Der junge Kreative war schon in frühen Jahren von der Graffi tikunst angetan. Er verfolgte entsprechende Schaffensprozesse, dokumentierte diese und gestaltete sein eigenes Graffi tibuch. Diese Bildkunst hatte ihn gepackt. Als gelernter Bürokaufmann - mit künstlerischen Ambitionen - war er im öffentlichen Dienst tätig und verließ ihn schließlich, um sich ganz der Kunst zu widmen. Seine künstlerischen Wurzeln liegen im klassischen Stylewriting, doch zunehmend wandte er sich der experimentellen und abstrakten Malerei zu. Seit 2016 bringt er seine Erfahrungen aus Graffi ti, Lettering und Street Art in das Schaffen temperamentvoller wie reduzierter stiller Acrylbilder ein. Seine
aktuelle Malerei im kleinen Format - gerne in Rot, Grau, Schwarz und Weiß - ist bedacht und verspielt, munter und meditativ zugleich. Ausstellungen und Gestaltungsaufträge führen ihn in viele Länder der Welt. Eine ganz besondere Auszeichnung war 2017 die Teilnahme an dem berühmt gewordenen Projekt „The Haus“ in Berlin.


Karen Betty Tobias

Frau Karen Betty Tobias

Die Künstlerin sieht Kunst als „einen Erfahrungsraum, der jedem offensteht“. Nach einer breit angelegten Ausbildung in unterschiedlichen künstlerischen Gattungen konzentriert sie sich auf Malerei und farbige Zeichnung. In ihrer unverwechselbaren Handschrift schafft sie fantasievolle Bilder (Skizzen, Zeichnungen, Gemälde), die von dem spannenden Verhältnis aus Beobachtung und Erfi ndung, Fläche und Linie, Realismus und Abstraktion leben. Sie wird allen ermöglichen, mit Entspannung und Kreativität ganz individuell am
eigenen Thema zu arbeiten. Ein Beitrag zur Selbst-Entdeckung.


Marie-Luise Salden

Frau Marie-Luise Salden

Marie-Luise Salden ist eine ausgewiesene Spezialistin in der Holz-schnittkunst, sie verfügt über internationales Renommée und eine besondere didaktische Begabung. Von einer am Expressionismus orientierten kraftvollen Schnittkunst hat sie ihre Handschrift durch stete Arbeit und interna-tionalen Austausch zu einer sehr sensiblen Kunst weiterentwickelt. Sie ar-beitet prinzipiell mit dem Material, mit dessen Wuchs und Maß. Mit ihren zarten, durch perfekte Technik gewonnenen Linien und mit hellen Farben, mit gelungenen Proportionen und klarer Komposition sind ihre Blätter unverwech-selbar. Der Einfluss des japanischen Holzschnitts ist in den letzten Jahren un-übersehbar. Mit der Künstlerin zusammenzuarbeiten und von ihrer Technik zu lernen, wird besonderen Gewinn bringen.


Martin Timm

Herr Martin Timm

Martin Timm ist in allen Gattungen der Fotografie. Er sprüht vor Ideen uns ist in der Lage, Wissen, Praxis und Kunst sehr verständlich und nachhaltig zu vermitteln. Seine Kurse sind begeisternde Ereignisse.


Michael Koch

Herr Michael Koch

Nach dem Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg (1974-80) freischaffend tätig, seit 1987 in Köln. Mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Zwischen 1991 und 1998 zahlreiche Aufträge für Film- und Fernsehproduktionen. Seit 1978 Ausstellungsbeteiligungen und zahlreiche Einzelausstellungen. Nach einer frühen fotorealistischen Arbeitsphase entwickelte er seine unverwechselbare charakteristische Formensprache, die mit Farben malt und zeichnet. Seine abstrakt-expressiven und emotional geladenen Bilder befassen sich mit dem Menschenbild, entstehen aber spontan in leidenschaftlichen Malprozessen. „Malen ist eine Lebensäußerung, die wir mittels der Farbe auf Papier oder Leinwand bringen. Ob ein spontanes Pinseln, ein hastiges Geschmiere oder ein akribisches Schrubben, immer geht es um den Ausdruck des sehr Eigenen. Freie Malerei ist eine Spiel, auch ein ernstes, das nur eines verlangt: sich darauf einzulassen! Ich begleite, helfe bei der Suche nach Wegen und beim Finden von Mitteln. Dabei ist
es egal, ob das Ergebnis abstrakt oder gegenständlich ist.“ (Michael Koch)


Monika Otto

Frau Monika Otto

Monika Otto arbeitet sowohl figürlich als auch abstrakt, sie vertritt in der Keramik eine völlig autonome Kunstsprache. Eine kräftige Farbigkeit verbindet sie mit einfallsreichen
keramischen Formen, die Formate reichen vom kleinen Objekt bis zur großen freistehenden Gartenplastik. Die souveräne Technik und die Erscheinung ihrer Werke finden stets
besondere Beachtung. Sie beherrscht das gesamte Spektrum von der Ungegenständlichkeit über figürliche Assoziationen bis zur reinen Figuration. Eine Besonderheit ist der heitere Farbcharakter ihrer Werke. Das bisherige Oeuvre und die aktuelle Schaffensphase strahlen - über alle handwerkliche und künstlerische Fertigkeit hinaus - Optimismus und
Lebensfreude aus. Die Künstlerin kann ihre Arbeitsweise und die Freude am formbaren keramischen Material überzeugend vermitteln.


Nate Anspaugh

Herr Nate Anspaugh

Der freischaffend tätige Künstler studierte 2000-2004 an der University of Central Florida (Bachelor of Fine Art, Painting) und 2017-2019 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Herbert Brandl. Zwischen 2008 und 2014 erhielt Arbeitsstipendien in Caracas/Venezuela, New York und Berlin, wo er seine Kunst 2014-2017 bei der Stiftung Starke (emerging artists fördernd) weiter profilierte. Zahlreiche Ausstellungen und Beteiligungen in Deutschland, USA und Venezuela. Seine künstlerische Ausdrucksweise ist autonom und authentisch, und sie entsteht aus verschiedenen technik, Medien und formale/begriffliche schichten. Dualitäten wie Kultur/Natur, uralt/heutig, Ost/West, echt/unecht, Tiere/Mensch, Figur/Landschaft, und hoch/tief sind wichtige Themen, und begleiten ihn bis heute. Auch Die Idee, dass Ähnlich wie Künstlerin in Uhreinwohner Gemeinschaften, sammelte Anspaugh Materialien von den Umgebung draußen, desen in seine Praxis als umgestaltende Hilfsmittel verwendet sind, ist ihn angenehm. Vor allem ist er In New York als Künstler aufgestanden. Auf den Straßen, wo ihn die schillernde Informationsflut der Werbeplakate, Texte, Bilder, Erinnerungen, die teils in Fetzen von den Gebäuden hingen, zu einer besonderen Bildsprache anregte. Er fragte, “wie beeinflussend ist diese Massenkultur des USA’s auf meine Lebensweise und Identitat? Kann ich mich eigentlich was dagegen machen? Mich verändern?” Nachdem er 2010 mit eine Japanerin verheiratet ist, sind Japanische Ideen und Traditionelle Kulturelleeinflüsse auch in seine Kunstwerke gespiegelt. Gegenüber die Jahre in Berlin, inspiriert von tägliche Wanderungen durch die Wälde Grunewalds, sind Elemente und Formen der Natur in die Bildsprache Reingeschneit. im Atelier reduziert er die Masse an Informationen auf ein Minimum und bringt diese in seiner Kunst zum Ausdruck. Mit diesem Ansatz bringt er als Künstler der jungen Generation neue Sichtweisen der Wirklichkeit mit und kann ungewöhnliche Möglichkeiten ihrer Transformation ins Bild vermitteln.


Otmar Alt

Herr Otmar Alt

Otmar Alt ist ein Multitalent und einer der weltweit bekanntesten deutschen Künstler. Er gehört zu den Malern, die in den 60er Jahren die Figürlichkeit in Deutschland wieder aufnahmen. Seither bewegt sich sein Schaffen zwischen Formen der Abstraktion und der Gegenständlichkeit. Seine unverwechselbare Bildsprache in vielen künstlerischen Techniken ist kraftvoll und sensibel, lebensbejahend und optimistisch. Eine unbändige Fantasie und die Leidenschaft des Malens bilden den Fundus seiner Kreativität. Er versteht
es seit langem, in Malseminaren seine Erfahrung zu vermitteln und kreative Impulse zu setzen.


Peter Nettesheim

Herr Peter Nettesheim

Peter Nettesheim widmet sich der menschlichen Figur, die er gerne lebensgroß und unprätentiös darstellt. An der Wirklichkeit orientiert, sind seine Arbeiten doch stets formal reduziert und zurückhaltend in der Farbe. Seine Motive findet er im Alltag, seine Kunst ist nahe am Menschen und bleibt lesbar. Mit seiner autonomen zeitgenössischen Formensprache gehört er zweifellos in die erste Reihe der deutschen Holzbildhauer. Seine lange pädagogische Erfahrung (u.a. 30 Jahre an der Universität Siegen) ermöglicht ihm die erfolgreiche Vermittlung von Technik und Material sowie die Hinführung zu einer eigenen Handschrift.


Ren Rong

Herr Ren Rong

Nach seinen Studien 1982-86 an der Kunstakademie Nanjing und 1989-92 an den Kunstakademien Düsseldorf und Münster wurde er mehrfach ausgezeichnet und war 2000 Gastprofessor an der Hochschule für Gestaltung in Hamburg. Durch viele Ausstellungen und die Präsenz in internationalen Museen und Sammlungen zählt er zu den weltweit bekanntesten Künstlern Chinas. Elemente der westeuropäischen Moderne und der traditionellen chinesischen Kunst verschmelzen zu fantasievollen Formen. Sein Leitmotiv „Pflanzenmensch“ und andere geistreiche Bilderfindungen verbinden u. a. Malerei, Collage, Fotografie, Dokumente, Papierschnitt, Menschliches und Vegetabiles zu Metaphern des Kreatürlichen und damit des Prinzips Leben. Er vertritt eine unverwechselbare Formensprache und wird auch den Kursbesucherinnen und -besuchern Wege zu ihrer eigenständigen Bildsprache aufzeigen.


Rolf Lock

Herr Rolf Lock

Kalligraphie, ist die Kunst der schön geschriebenen Schrift. Seit Jahrhunderten wurde diese alte Kulturtechnik, vom persönlich gestalteten Brief bis zum Gesamtkunstwerk Buch, sehr gepflegt. Durch neue Erfindungen und Techniken, vom Buchdruck bis zur Entwicklung des modernen Type-Designs unserer Tage, wurde die Kalligraphie zur Seite gedrängt um genormten digitalen Schriftbildern Platz zu machen. Wirklich ein Verlust! Gleichzeitig bietet sich aber auch eine Chance neue Wege zu beschreiten. Aktuell gibt es ein wieder wachsendes Interesse an Schriftkunst, aber ganz wenige, die sie vermitteln können. Rolf Lock gehört zu ihnen, er hat unter den Kennern ob seiner besonderen künstlerischen Buchstaben-, Zeilen- und Seitengestaltungen einen großen Namen. – Einsteiger werden eine faszinierende Ausdruckskunst kennenlernen, schon Geübte werden Wissen, Können und Kreativität kräftig weiterentwickeln.


Rolf Teigler

Herr Rolf Teigler

Der auch als Autot tätige Experte lehrt seit 2012 im Studiengang Film und Fernsehen an der DEKRA Hochschule für Medien in Berlin. Als Praktiker und Filmwissenschaftler hat er seit 2010 zahlreiche Kurzfilm-Seminare an der Internationalen Kunstakademmie Heimbach durchgeführt. Ein Film mit allem, was dazu gehört - learning by doing.


Sven Rünger

Herr Sven Rünger

Sven Rünger interpretiert in seinen Skulpturen ohne Abbildung der Realität eigenwillig viele Aspekte der Wirklichkeit. Seine Formensprache ist reduziert, einfach und konzentriert. Er befasst sich mit Formen, die zum allgemeinen Körperverständnis gehören wie Rundungen, Wölbungen, Dellung, Erhöhung, Streckung oder Vertiefung. Er schlägt seine Werke aus edlem Material wie Marmor oder Travertin, gibt ihnen verführerisch schöne Oberflächen und rückt sie in einen fast immateriellen Zustand. Ihre Struktur und ihr Verhältnis zum Raum, ihre Oberfl ächenrefl exe und ihre Farbigkeit sind maßgeblich für ihre Ausstrahlung und Wahrnehmung als stille starke Wesen. Diesen Geschöpfen, in denen sich Vorstellungen uralter Vergangenheit mit Visionen denkbarer Entwicklungen zu verbinden scheinen, haucht er als Künstler Leben ein. – Mit seiner großen Erfahrung in Bildhauerei und Lehre wird er Kursteilnehmern die Angst vor dem ersten Schlag nehmen.


Una Sörgel

Frau Una Sörgel

Fantasie ist ein unendlich reicher und wichtiger Schatz im Kunstschaffen, denn sie befl ügelt in allen Gattungen und Techniken die Gestaltungsprozesse vom ersten Einfall bis zum fertigen Werk, ob in der Malerei, der Skulptur oder jeder anderen Ausdrucksform. Objektkunst geht noch darüber hinaus, indem sie Gattungen und Materialen zu ganz überraschenden Symbiosen zusammenführt. Die in solchen Prozessen sehr erfahrene Künstlerin, - sie arbeitet auch für die Bühne -, fügt zusammen, was Inhalt und Form-Idee bedingen, der sie lässt sich von Formen und Materialien zu Inhalten anregen. Nichts ist festgelegt, alles ist möglich, weil die Arbeitsprozesse nicht nach Rezepten oder Vorgaben ablaufen, sondern sich in der praktischen Umsetzung ergeben. So entstehen durch die Collagetechnik das Motiv der Linien oder durch neuaufgezogene Papiere und vielseitigen Materialien vieschichtige Werke. Una Sörgel wird mit Ihnen nach Umsetzungen Ihrer Ideen und nach einem persönlichen Ausdruck suchen. Sie begeben sich auf eine Entdeckungsreise ins Innere der Gedanken und Empfi ndungen sowie ins Äußere des Machbaren und der Materialien.


Viorel Chirea

Herr Viorel Chirea

Der seit 1998 freischaffend tätige Künstler studierte 1981-85 an der sehr anerkannten, als liberal geltenden Kunstakademie Bukarest. Seit Mitte der 80er Jahre zählte er zur künstlerischen Elite des Landes, seine Werke fanden sich in Ausstellungen, Kunstsammlungen und Museen. Nach dem politischen Umschwung 1990 kam er nach Deutschland und arbeitete für seinen Lebensunterhalt hauptsächlich als Graphiker. Seit 2000 ist er auf internationalen Kunstmessen und in Ausstellungen (Belgien, Deutschland, Niederlande, Schweiz) vertreten. Chirea vertritt eine erkennbar eigenwillige Handschrift, die sich vom Realismus bis zu Abstraktion und Informel artikuliert. Die äußeren Bilder - oft sind es nur Momente z. B. an der Autobahn - ebenso wie die inneren, die sich etwa aus den Gedanken, Gefühlen, Impulsen und Erlebnissen generieren, werden spontan geschaffen und gerne über Zeiten weiterbearbeitet. Viorel Chirea arbeitet sehr authentisch, er vermittelt seine Erfahrung gerne und erfolgreich.


Walter Dohmen

Herr Walter Dohmen

Prof. Walter Dohmen ist ein international bekannter und in der Kunst der Druckgrafi k höchst anerkannter Meister seines Faches. Seine Experimentierfreude, seine Erfahrungen und sein großes Wissen, das er auch in vielen Publikationen zur Verfügung stellt, führen ihn immer wieder zur Weiterentwicklung von Verfahren. In vielen Kursen hat er Interessenten mit und ohne Erfahrung für die diversen druckgraphischen Techniken begeistert.


Wieslawa Stachel

Frau Wieslawa Stachel

Die Künstlerin konzentriert sich auf eine rhythmisch organisierte Malerei, die unendliche Möglichkeiten der Variation und Erfi ndung bietet. So sind beispielsweise die Proportionen, die Verläufe, die Farbreihen, die Farbkontexte, die Dimensionen und die Betonungen von Bild zu Bild unterschiedlich. Ihre Kompositionen entstehen ohne vorgefasste Konzeptionen intuitiv auf der Leinwand. Jedes Bild ist Teil eines fortlaufenden Prozesses, ihre Malweise ist impulsiv, dynamisch und dialogisch mit Material und Bildträger. Die Bilder sind voller musikalischer Emotion und poetischer Kraft, sind still und bewegt zugleich. Der Malvorgang hat einen kontemplativen Zug. Neben dieser autonomen Handschrift, die sich mit Abstraktion, Konkreter Kunst und Minimal Art berührt, setzt die Künstlerin in ihrer Lehrtätigkeit bewusst die Vermittlung anderer inhaltlicher und formaler Ausdrucksweisen von realistischen Grundlagen bis zur Abstraktion ein.


Willi Filz

Herr Willi Filz

Willi Filz spricht eine sehr autonome fotografi sche Bildsprache. Schwerpunkte seiner freien Arbeit sind die Landschaft, das Porträt und der Mensch im Allgemeinen. Seine scharfsichtigen Bilder nehmen Menschen jeden Alters unpathetisch und attitüdenfrei in den Blick. Der landschaftliche, soziale oder altersbezogene Kontext erscheint diskret und fast beiläufi g, ist aber Element der Charakterisierung. Auch seine Landschaftsbilder sind von besonderer Beobachtungs- und Empfi ndungsgabe, sie lassen im Detail das Ganze ahnen. Ob farbig oder schwarz-weiß, sie treffen stets den Kern und verbinden das Individuelle mit dem Allgemeinen.


Wolfgang Weiss

Herr Wolfgang Weiss

Nach dem Studium widmete sich der Künstler in realistischer, surrealer und abstrakter Bildsprache zunächst der Industriefotografie, später trat der Blick auf den Menschen in den Vordergrund. Aktuell setzt er sich mit Wirklichkeit und Transzendenz auseinander. Sehr bekannt sind seine zyklischen Arbeiten, die „Prominenten-Porträts mit dem roten Seil“, die
„Tugenden“ oder in jüngerer Zeit die „Photo-Qubits“, die mittels selbst geformter Spiegel in innovativen Bildern die Magie der Quantengesetze interpretieren. Seine Bildsprache ist von Rationalität und Sinnlichkeit geprägt.

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