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Das Meer bleibt :: Landart
08.09.2024 - 14.09.2024
Einmalkurs
Cap Gris Nez, Frankreich
| Buchungsoptionen | Kursgebühren |
|---|---|
| Standardpreis |
410,00 € |
| Kurs ohne Unterkunft |
410,00 € |
AnbieterIn
Veranstaltungsort
DozentIn
Kategorien
Bildhauerei, Bildende Kunst allgemein, Fotografie, Installation Performance, Kreativitätstraining
Level
Einsteiger, Fortgeschrittene
Technik
Zeichnen, Mischtechnik / Mixed Media, Upcycling, Intuition, Exkursion, Struktur
Thema
experimentell, Landschaft, frei, Pleinair, Natur
Kursbeschreibung
Der Kurs finden an der Côte d’Opale in Nordfrankreich statt (max. 8 TeilnehmerInnen)
wer sich gerne in der Natur aufhält, Meereslandschaft liebt und/oder näher kennenlernen möchten ist hier genau richtig. Wir werden viele draussen sein, uns bewegen und die Landschaft atmen, riechen, fühlen und erforschen ... Dabei zeigt die faszinierende und abwechslungsreiche Küstenlandschaft von Cap Gris Nez an der Côte d’Opale in einem Radius von kaum fünf Kilometer spannungsreich unterschiedliche Charaktere. Sand-, Steinstrände, Kalkfelsen, Klippen u.a. sind einem wechselnden Tidenhub (bis zu 8 m) Wind und Wetter ausgesetzt. Sie wird Kulisse, Anschauung, Material und Werkzeug für künstlerisches Schaffen bieten. Sowie zum Verweilen, Träumen und Nachdenken einladen.
Inhalte:
• Gemeinsame heranführende Erkundungsgänge am Meeressaum
• Beobachten von Untergründen und Strukturveränderungen
• natürlicher Prozesse entdecken und aufgreifen
• Suchen und finden unterschiedlichster Materialien wie Steine, Muscheln, Hölzer, Algen, Federn, Sand und vieles mehr
• Entwickeln, Entdecken und Umsetzen eigener Experimente und Interventionen.
• Vergleich verschiedener Herangehensweisen
• Mit Spannung, Unsicherheit, Lust, flüchtigen Phänomenen und dem Zufall spielen
• Vom Fragment zum goldenen Zeitpunkt • poetische und inhaltliche Impulse aus „natural writing“ und Literatur
Land-Art (Kunst in der Landschaft) ist eine Kunstrichtung, die Ende der 60er Jahren entstand und in der Tradition der „Landschaftsmalerei“ gesehen wird. Hier stellen Künstler die Landschaft nicht bildnerisch dar, sondern intervenieren an natürlichen Plätzen. Diese Kunst wird direkt in der Landschaft ausgeübt und verbleibt am Ort der Erstellung. Allerdings ist ein solches Handeln - wie die Landschaft künstlich zu gestalten – heute angesichts der klimatischen Veränderungen – angemessen?
Dringend und wichtig erachte ich vielmehr: feinfühlig, rücksichtsvoll in und mit der Natur zu gestalten. Möglichst keine Fremdmittel zu verwenden. Stattdessen zu entdecken, aufzugreifen, was da ist. Beim Betrachter eher die Frage aufzuwerfen: ist das menschlich erzeugt oder von Natur aus einfach so da? Damit folgen wir dem Begriff: Environmental art – Kunst in der Umwelt. Interventionen sind meist minimalistisch, ephemer und flüchtig. Witterungseinflüsse, Metamorphosen, Prozesshaftigkeit, Veränderung und Schwinden eines materiellen Zustandes werden bewusst eingesetzt. In Form von Foto und Film können diese Spuren festgehalten werden.
Bei aller Freude – die nie zu kurz kommen wird - über geschenkte Momente und Kreativität am Meeressaum gewinnen wir auch an Bewusstsein für unsere Umwelt und die Folgen des Anthropozän auf die Meere.
wer sich gerne in der Natur aufhält, Meereslandschaft liebt und/oder näher kennenlernen möchten ist hier genau richtig. Wir werden viele draussen sein, uns bewegen und die Landschaft atmen, riechen, fühlen und erforschen ... Dabei zeigt die faszinierende und abwechslungsreiche Küstenlandschaft von Cap Gris Nez an der Côte d’Opale in einem Radius von kaum fünf Kilometer spannungsreich unterschiedliche Charaktere. Sand-, Steinstrände, Kalkfelsen, Klippen u.a. sind einem wechselnden Tidenhub (bis zu 8 m) Wind und Wetter ausgesetzt. Sie wird Kulisse, Anschauung, Material und Werkzeug für künstlerisches Schaffen bieten. Sowie zum Verweilen, Träumen und Nachdenken einladen.
Inhalte:
• Gemeinsame heranführende Erkundungsgänge am Meeressaum
• Beobachten von Untergründen und Strukturveränderungen
• natürlicher Prozesse entdecken und aufgreifen
• Suchen und finden unterschiedlichster Materialien wie Steine, Muscheln, Hölzer, Algen, Federn, Sand und vieles mehr
• Entwickeln, Entdecken und Umsetzen eigener Experimente und Interventionen.
• Vergleich verschiedener Herangehensweisen
• Mit Spannung, Unsicherheit, Lust, flüchtigen Phänomenen und dem Zufall spielen
• Vom Fragment zum goldenen Zeitpunkt • poetische und inhaltliche Impulse aus „natural writing“ und Literatur
Land-Art (Kunst in der Landschaft) ist eine Kunstrichtung, die Ende der 60er Jahren entstand und in der Tradition der „Landschaftsmalerei“ gesehen wird. Hier stellen Künstler die Landschaft nicht bildnerisch dar, sondern intervenieren an natürlichen Plätzen. Diese Kunst wird direkt in der Landschaft ausgeübt und verbleibt am Ort der Erstellung. Allerdings ist ein solches Handeln - wie die Landschaft künstlich zu gestalten – heute angesichts der klimatischen Veränderungen – angemessen?
Dringend und wichtig erachte ich vielmehr: feinfühlig, rücksichtsvoll in und mit der Natur zu gestalten. Möglichst keine Fremdmittel zu verwenden. Stattdessen zu entdecken, aufzugreifen, was da ist. Beim Betrachter eher die Frage aufzuwerfen: ist das menschlich erzeugt oder von Natur aus einfach so da? Damit folgen wir dem Begriff: Environmental art – Kunst in der Umwelt. Interventionen sind meist minimalistisch, ephemer und flüchtig. Witterungseinflüsse, Metamorphosen, Prozesshaftigkeit, Veränderung und Schwinden eines materiellen Zustandes werden bewusst eingesetzt. In Form von Foto und Film können diese Spuren festgehalten werden.
Bei aller Freude – die nie zu kurz kommen wird - über geschenkte Momente und Kreativität am Meeressaum gewinnen wir auch an Bewusstsein für unsere Umwelt und die Folgen des Anthropozän auf die Meere.
Kurszeiten
8.- 14. September 2024
Anreise Sonntagnachmittag, per Auto oder Bahn (nächster TGV Bahnhof Calais/Frethun) / Abreise Samstag
Anreise Sonntagnachmittag, per Auto oder Bahn (nächster TGV Bahnhof Calais/Frethun) / Abreise Samstag
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DozentIn
Dr Veronika Moos
Studium und Diplom an der Akademie für Bildende Künste, Mainz
Promotion an der Universität zu Köln: mit eine Studie zur Sinnlichkeit von textilem Material in der Kunst
freischaffende Künstlerin
zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland
diverse Lehraufträge und Workshops im In- und Ausland,
an Hochschule, Gymnasien, Grund- und Sonderschulen, internationalen Symposien
weiter infos siehe: http://www.veronika-moos.de/CV/
http://www.veronika-moos.de/Kurse/
Promotion an der Universität zu Köln: mit eine Studie zur Sinnlichkeit von textilem Material in der Kunst
freischaffende Künstlerin
zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland
diverse Lehraufträge und Workshops im In- und Ausland,
an Hochschule, Gymnasien, Grund- und Sonderschulen, internationalen Symposien
weiter infos siehe: http://www.veronika-moos.de/CV/
Materialliste
Wetterfeste Kleidung
Unterkunft
bitte eigene Unterkunft suchen, weil mittlerweile sind im Kurshaus alle Zimmer belegt. Aber für die Teilnahme an gemeinsamen Mahlzeiten ist genug Platz um dazu zustossen.
Verpflegung
Selbst, bzw. zusammen in Absprache mit den anderen KursteilnehmerInnen
